Die Stadt Weiterstadt in Hessen setzt für die Kommunikation zwischen Kita und Eltern auf easychild. In einem Eltern-Infoblatt erklärt der Bereich Kinderbetreuung der Stadtverwaltung, wie Familien die browserbasierte Kita-App nutzen — kostenfrei, ohne Installation und in der eigenen Sprache. Wir fassen die Kernpunkte in eigenen Worten zusammen.
Was die Stadt Weiterstadt den Eltern mitteilt
Laut dem Infoblatt führt Weiterstadt easychild als gemeinsamen Kommunikationsweg zwischen den Einrichtungen und den Familien ein. In einem ersten Schritt versendet die Stadt Informationen über die App — unter anderem zu Notfallplänen. Für Eltern entstehen dabei keine Kosten: Die Nutzung ist kostenfrei.
Praktisch ist vor allem, dass nichts installiert werden muss. easychild ist browserbasiert und läuft auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem PC einfach über den Internetbrowser. Den Zugang erhalten Eltern per E-Mail-Link zum Aufnahmedatum ihres Kindes; darüber registrieren sie sich. Geschwisterkinder werden automatisch miteinander verknüpft, sodass Eltern nicht mehrere getrennte Zugänge brauchen.
Im persönlichen Profil lässt sich außerdem eine andere Sprache einstellen — hilfreich für Familien, die nicht Deutsch als Hauptsprache sprechen. Push-Benachrichtigungen informieren darüber, wenn neue Informationen der Kita vorliegen, sodass keine Mitteilung untergeht.
Unser Kommentar
Wir freuen uns, dass die Stadt Weiterstadt auf easychild setzt. Dass eine Kommune die App zunächst gezielt für wichtige Informationen wie Notfallpläne einführt und Schritt für Schritt erweitert, entspricht genau dem Weg, den wir empfehlen: klein und sicher starten, dann ausbauen. Und dass das Infoblatt die Sprachauswahl und den installationsfreien Zugang in den Vordergrund stellt, zeigt, worauf es Familien im Alltag ankommt.
Warum gerade Eltern-Kommunikation und Mehrsprachigkeit zählen
Genau hier liegt eine der Stärken von easychild. Die Eltern-App ist eine Progressive Web App: Sie läuft im Browser, ohne dass etwas aus einem App-Store geladen werden muss, und ist für Eltern kostenlos. Die mehrsprachige Eltern-Kommunikation umfasst eine integrierte Übersetzung — so erreichen Mitteilungen alle Familien in ihrer Sprache. Wie das in der Praxis funktioniert, beschreibt der Beitrag Mehrsprachige Elternkommunikation in der Kita.
Über das digitale schwarze Brett teilen Einrichtungen Aushänge und Infos zentral, statt sie auf vielen Kanälen zu streuen. Warum ein klar geregelter Kanal datenschutzrechtlich besser ist als die schnelle Nachricht nebenbei, lesen Sie im Beitrag WhatsApp in der Kita.
Für Kommunen und Träger
Für Städte und Träger, die wie Weiterstadt einen einheitlichen, datenschutzkonformen Kommunikationsweg suchen, ist easychild bewusst gebaut: Die Server stehen in Deutschland, die Architektur ist DSGVO-konform und wird jährlich von einem externen Dienstleister per Penetrationstest geprüft. Details dazu finden Sie auf der Seite Datenschutz & Sicherheit.
Über die reine Kommunikation hinaus deckt easychild den Kita-Alltag ab — vom digitalen schwarzen Brett über die digitale An- und Abwesenheit bis zur Mittagessen-An- und -Abmeldung. In der unabhängigen IFP-Expertise „KitaApps“ ist easychild als Komplettlösung aufgeführt; was das bedeutet, lesen Sie im Beitrag easychild in der IFP-Expertise „KitaApps“. Wie eine weitere Kommune den Einstieg gestaltet hat, zeigt der Beitrag Holzgerlingen übergibt Tablets an die Kitas.
Quelle
Die hier zusammengefassten Angaben stammen aus dem Eltern-Infoblatt der Stadt Weiterstadt. Das Original mit allen Hinweisen finden Sie hier: Stadt Weiterstadt: Informationen zur Kita-App easychild (PDF).
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